Psychomotorik


 
Psychomotorik ist ein über das neurophysiologische, biomechanische und psychologische hinausgehende Verständnis von Bewegung und Leiblichkeit und dem damit zusammenhängendem Erlebnis.

Zudem ist Psychomotorik eine bestimmte Art mit Menschen umzugehen. Ihre Wurzeln sind "humanistischer Natur", d. h. eine Art zu Leben in deren Mittelpunkt menschliche Werte stehen. Eine geistige Gesunderhaltung, die Wert auf die Würde legt und auf den Wert des Menschen und seine Fähigkeit zur Selbstentwicklung.

Was heißt das?

Kindliche Persönlichkeitsentwicklung wird immer als ein Prozess des Zusammenwirkens von psychischen, sozialen, kognitiven und motorischen Faktoren verstanden. Jede Einwirkung auf einen dieser Bereiche hat gleichzeitig auch Konsequenzen für die anderen. Entwicklungsauffälligkeiten, oder Störungen, treten meist nicht isoliert auf, sie betreffen die gesamte Persönlichkeit und wirken sich oft auch auf die emotionale Befindlichkeit und dem Sozialverhalten aus.

Ziele

Psychomotorische Therapie verfolgt einerseits das Ziel über Bewegungserlebnisse zur Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen, andererseits soll auch ein Ausgleich motorischer Schwächen und Störungen ermöglicht werden. Sie beinhaltet spezielle Fördermöglichkeiten, z. B. in den Bereichen der Wahrnehmung, des Körpererlebens, der Körpererfahrung und des sozialen Lernens.

Psychomotorik wird von uns meist als Kleingruppentherapie durchgeführt (Dauer: 90 Minuten). Wir bilden uns in diesem Bereich ständig weiter.